Familie - Lebenssehnsucht Nr. 1
Die aktuelle Jugendbefragung unter 20-jährigen Schweizern (CH-x 2008) zeigt, dass die eigene Familie nebst Freunden den wichtigsten Wert im Leben darstellt. Die Bedeutung hat in den letzten 20 Jahren eher zugenommen, wohingegen der Wert von Arbeit und Beruf ständig sinkt.
Seit 2007 nimmt auch die Geburtenrate in der Schweiz wieder zu. Der Trend nach oben ist nicht allein der Zuwanderung zuzuschreiben. Frauen gebären wieder früher und mehr Kinder.
Helfen wir jungen Menschen, ihre Sehnsucht nach Familie praktisch zu leben! Die Chance auf eine gesunde Familie steigt, wenn Eltern in einer verbindlichen und gefestigten Partnerschaft leben.
Familie - Schule fürs Leben
Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Autonomie, Hilfsbereitschaft und Toleranz werden vor allem in der Familie gelernt. Streiten und Vergeben kann man nirgends besser lernen als mit Menschen, mit denen man durch die Geburt ein Leben lang verbunden ist: den Geschwistern!
Eltern, die ihre Kinder in Sozialkompetenz und praktischen Fähigkeiten (z.B. auch handwerklichen) trainieren, sowie sie in eine selbständige Gottesbeziehung begleiten, können der nächsten Generation ein umfassendes Erbe weitergeben.
Diese lohnenswerte Aufgabe ist nicht auf eigene Kinder beschränkt. Auch kinderlose Paare können sich in vielfältiger Weise , z.B. als Gotte oder Götti, in das Leben von Kindern investieren.
Wenn die Kinder aus dem Haus sind, haben Grosseltern einen unersetzlichen Beitrag zum inneren und äusseren Wachstum ihrer Enkel.
Familie- Die Grundlage der Gesellschaft
Das Bild der Familie hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. Verschiedene Kulturen haben Aspekte des familiären Zusammenlebens unterschiedlich ausgeprägt. Doch überall und zu allen Zeiten hat sich die Familie als der grundlegende Baustein der Gesellschaft erwiesen.
«Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.» (Jeremias Gotthelf)



